Wie Darmol entstand – eine 110 jährige Erfolgsgeschichte

Am Anfang stand ein trunksüchtiger Laboratoriumsdiener. Er war das Faktotum des ungarischen Professors Zoltan Vamossy, der als Pharmakologe mit der Qualitätsüberwachung ungarischer Weine beauftragt war. Dementsprechend standen vor Ort immer einige Reagenzgläser mit Wein für Tests und Auswertungen bereit, die der Diener regelmäßig zu leeren pflegte. Bei dieser Gelegenheit geriet der Mann irrtümlich an Phenolphtalein, das der Professor zur Kenntlichmachung von Tresterweinen, also mit minderwertigen Rohstoffen hergestellten Weinen, verwendete. Die abführende Wirkung muss ganz hervorragend gewesen sein! So gut, dass Vamossy die Wirkung des Phenolphtalein erkannte und in der Folge wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Wirkstoff verfasste.

Jakob Brady, Inhaber der Apotheke zum Hl. Ägidius in Wien, beschäftigt sich intensiv mit Vamossy’s Erkenntnissen und  bringt nach zahlreichen galenischen Versuchen 1905 ein effektives Abführmittel mit diesem Wirkstoff auf den Markt. Beim Trägerstoff entscheidet er sich für die damals verhältnismäßig seltene und für den Magen gut verträgliche Schokolade, und nennt das Produkt DARMOL®. Im selben Jahr schafft der Wiener Maler und Plakatkünstler Julius Klinger den „Darmol-Mann“, der rasch zum Wahrzeichen der Marke wird.

Dr. Adolf Schmidgall, Jakob Bradys Schwiegersohn, treibt die internationale Expansion des 1925 aus der Apotheke entstandenen „Darmolwerks“ voran und gründet in rascher Folge Niederlassungen in mehreren europäischen Ländern. Darmol wird in den Jahren danach zu einer der erfolgreichsten Marken der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, insbesondere  im deutschsprachigen Raum, wo dieser Name als Synonym für Abführmittel verwendet wurde.

Darmol – aus Alt mach Neu

Renaissance eines Klassikers: Neue Problemlösungen für die gestörte Verdauung

Das Darmol-Männchen mit der Zipfelmütze eilt seit über 100 Jahren mit Kerze und Papier zur, damals üblichen, Etagentoilette. Für Generationen war es das Symbol fürs Wohlfühlen statt Magen-Darm Beschwerden, mit durchschlagender Wirkung. „Nimm Darmol – Du fühlst Dich wohl“ ist zweifellos einer der bekanntesten Werbesprüche der letzten 110 Jahre und wird seit jeher assoziiert mit der bewährten Abführschokolade.

Nun präsentiert Darmol neue innovative Medizinprodukte, um Spezialist fürs Wohlbefinden bei den häufigsten Magen- und Darmbeschwerden zu werden: Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, der Darmol-Mann bleibt und leidet mit den jeweiligen Symptomen mit. Mit einem Schmunzeln erkennt man sofort, für welche Verdauungsprobleme die neuen Medizinprodukte aus der Apotheke stehen.

Umweltgifte kontra gesunden Lebensstil

Auf die notwendige ernährungsphysiologische Ausgewogenheit der einzelnen Mahlzeiten wird immer noch zu wenig geachtet. Ein richtiger Lebensstil, verbunden mit ein paar Änderungen der Ernährungsgewohnheiten könnten uns allen zwar das Leben deutlich vereinfachen, aber das fällt den meisten schwer, denn unsere Nahrungsmittel sind nicht mehr die von früher – sie sind durch die Industrialisierung der Nahrung und hunderterlei  Zusätze verändert. Dr. Temml*): „All diese Zusätze, aber auch Pestizide und andere Gifte in der Landwirtschaft, mindern die Qualität unserer Lebensmittel erheblich! Das bleibt nicht ohne Folgen für unsere Verdauung.“

Ernährungsmediziner kritisieren darüber hinaus, dass zu viel Fleisch und zu wenig Gemüse auf den Tisch kommt und dass spätes Abendessen dazu führt, dass das Essen noch immer im Magen liegt, wenn man zu Bett geht. Auch Stress verändert das Essverhalten, erhöht die Anfälligkeit für Infektionen und führt immer häufiger zu Verdauungsbeschwerden wie Durchfall und Blähungen. Entgegen der sich hartnäckig haltenden Volksmeinung verzögert der Verdauungsschnaps nur die Verdauung und bringt nur momentane Erleichterung. Wirkliche Hilfe bringt nur das auf die jeweilige Beschwerde abgestimmte Präparat aus der Apotheke.

 

Neues Trio zum Wohlfühlen

Die neuen Medizinprodukte von Schmidgall, dass es hier bei guter Wirkung auch meist keine negativen Nebenwirkungen gibt, begrüßt der Wiener Internist und Vorsorgemediziner Dr. Christian Temml*) und empfiehlt gleich zu reagieren!

„Gleich reagieren! Bevor sich der Zustand manifestiert sollten Betroffene unverzüglich ein geeignetes Mittel einnehmen und nicht abwarten, bis die Beschwerden zunehmen. Bleiben sie allerdings bestehen, sollte unbedingt der Arzt aufgesucht werden!“
Dr. Christian Temml, Internist und Leiter der Gesundheitsvorsorge der Stadt Wien in der MA 15
Darmol Gruppe

Innovation in der Apotheke

Der Pharmazeut Andreas Hacker** steht täglich „an der Front“ und ist häufig mit Magen-Darm-Problemen seiner Kunden konfrontiert: „Es geht immer um die rasche und milde Wirkung, Nebenwirkungsfreiheit und geringe Gewöhnungsgefahr. Die neuen Darmol Produkte erfüllen diese Voraussetzungen und erleichtern damit dem Apotheker die Beratung. Besonders innovativ ist die Zweischicht-Technologie, die erstmals bei DARMOL® EX-FLAT® eingesetzt wird. Die Wirkung erfolgt zuerst im Magen und anschließend im Darm. Somit werden zwei Inhaltsstoffe an zwei verschiedenen Orten tätig. Dies vereinfacht die Anwendung und macht sie effektiv – für mich eine wichtige Alternative in der täglichen Beratungstätigkeit.“

*) Dr. Christian Temml ist Internist, Leiter der Gesundheitsvorsorge der Stadt Wien in der MA 15,
**) Pharmazeut Mag. pharm. Andreas Hacker ist Inhaber der Thermenapotheke im steirischen Bad Waltersdorf

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